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Windows 10 Virenscanner: Defender oder eine andere Antiviren-Software nutzen?

10.08.2015 - 09:53 Uhr

Braucht man in Windows 10 einen Virenscanner, sollte man den bereits aktiven Windows Defender benutzen oder sollte man doch lieber zu einer anderen Antiviren-Software greifen? Diese Frage ist nicht neu und bereits seit den Vorgängerversionen immer wieder ein Thema. Grund ist, dass man mittlerweile auch unter Windows 10 den sogenannten Windows-Defender mit an Bord hat. Hierbei handelt es sich um eine Anti-Malware-Software die in den Test häufig recht gut abschneidet und sogar Malware findet, die von manchen namenhaften Virenscanner-Herstellern gar nicht oder erst später gefunden wird. Selbstverständlich gibt es auch umgekehrte Fälle, aber einen hundertprozentigen Schutz gibt es bekanntlich bei keiner Software. Welche Antiviren-Software sollte man also für Windows 10 benutzen und welche Empfehlungen gibt es?

Reicht der Windows Defender für den Virenschutz in Windows 10 aus?

Windows-Defender in Windows 10

Windows-Defender in Windows 10

So ähnlich sieht die Frage vieler Nutzer nach der Installation von Windows 10 aus. Wie oben schon erwähnt gibt es im Internet und in den Foren unterschiedliche Meinungen über den Windows Defender. Auch wenn dieser in Tests in einigen Fällen gut abschneidet und in anderen Fällen nicht so gut, ist die in den Foren zu lesende Meinung auch sehr gespalten.

Unserer Meinung reicht der integrierte Windows Defender als Windows 10 Virenschutz für den Hausgebrauch mehr als aus. Auch eine andere kommerzielle Antiviren-Software bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor Malware  und solange man den Kopf beim Surfen durch das Internet eingeschaltet lässt und vorsichtig ist, sollte man damit auch virenfrei bleiben.

Windows 10 Virenscanner von einem andren Anbieter nutzen

Mittlerweile ist die Auswahl an Antiviren-Software sehr groß und auch wenn alle Anbieter mit neuen Funktionen und zusätzlichem Schutz werben, ist die Grundfunktion, damit ist die Suche und die Abwehr von Viren gemeint, bei vielen Anbietern identisch. Es spricht auch nichts gegen die Anwendung von einem anderen Virenscanner unter Windows 10. Bevor man diese Software von einem Drittanbieter installiert oder durch ein Windows-Update automatisch mit auf das neue Betriebssystem übernimmt, sollte man sich vorher informieren, ob der Virenscanner mit Windows 10 kompatibel ist. Speziell vor der Installation des Windows 10 Updates gab es in Verbindung mit Virenscannern so einige Probleme und dazu gehörten zum Beispiel folgende Fehler.

  • Das Windows 10 Upgrade konnte nicht gestartet und installiert werden. Sofern bei der Installation des Windows 10 Upgrades noch ein Virenscanner installiert war, kam es bei einigen Nutzern zu dem Fehlercode C1900208.
  • Der Start von Windows 10 ist langsamer und dauert länger: Ebenfalls wird in einigen englischen Foren und auf Reddit berichtet, das nach dem Upgrade auf Windows 10 mit dem bereits installierten Virenscanner der Start deutlich länger dauert. Das konnten wir bislang noch nicht reproduzieren, ist aber eine denkbare Ursache.
  • Bestimmte Windows 10 Apps oder der Windows Store startet nicht: Auch von Problemen beim Start von Apps unter Windows 10 und beim Start vom Windows Store soll es aufgrund nicht kompatibler Antiviren-Software einige Probleme geben.

Fazit: Braucht man ein Antiviren-Programm in Windows 10?

Grundsätzlich würden wir die Frage mit „Ja“ beantworten. Selbst wenn man noch so vorsichtig ist kann man sich schnell mal eine nervige Malware einfangen, wenn man für einen kurzen Moment nicht aufpasst. Und um genau diese Malware geht es, weshalb wir zu einem Antiviren-Programm in Windows 10 raten würden. Die Malware kann meistens ohne Probleme sofort erkannt und die Installation verhindert werden. So erspart man sich viel Zeit für die Entfernung der „Viren“.

Zu welcher Antiviren-Software man dabei unter Windows 10 greift ist immer noch eine Sache, die jeder selbst entscheiden muss.  Der eine schwört auf den Virenscanner von einem bestimmten Anbieter und der andere fährt schon seit Jahren sehr gut mit dem bereits integrierten Windows Defender. Wie oben schon einmal erwähnt reicht der Windows Defender für den Hausgebrauch unserer Meinung nach mehr als aus und bietet einen guten Schutz vor Viren und Malware in Windows 10.

Wie immer abschließend der Hinweis, selbst der beste Virenscanner bringt nichts wenn man nicht ein wenig den Kopf beim Surfen im Internet einschaltet. Hier noch einige grundlegende Tipps.

  1. Etwas Misstrauisch sein und nicht jede Webseite oder Datei öffnen, die einem zugeschickt wird.
  2. Bei dubiosen Mails mit Anhängen deren Absender man nicht direkt kennt, sollte man nicht öffnen. Zum Test kann man die Anhänge vorher auf Dienste wie virustotal.com hochladen. Hier wird die Datei von zahlreichen Virenscannern auf Malware überprüft. Selbst wenn hier nichts gefunden wird, sollte man immer noch vorsichtig sein.
  3. Alle Programme auf dem aktuellen Stand halten und regelmäßig Windows Update für Windows 10 installieren. Gerade bei verlateten Addons wie Flash oder Java kommt es häufiger aufgrund von Sicherheitslücken immer wieder zu Problemen mit Viren.

Welche Meinung hast Du zum Windows 10 Virenschutz. Sollte man den Windows-Defender nutzen oder doch lieber zu einer Software von einem anderen Anbieter wie Kaspersky, Norton, F-Secure, G-Data, Avira Antivir oder anderen greifen?

15 Kommentare zu “Windows 10 Virenscanner: Defender oder eine andere Antiviren-Software nutzen?

  1. Wotan

    Ich hatte jetzt 2 Jahre Norton Internet Security,und habe das jetzt auslaufen lassen.Danach habe ich mich im Weltnetz schlau gemacht über die Kosten und über die Qualität der jeweiligen Anbieter.Das Ergebnis ist sehr leicht,ich bin beim Windows Defender gelandet und ich muß sagen er läuft schön unauffällig im Hintergrund und Updates zieht er sich auch regelmäßig aus dem Netz.Und laut Stiftung Warentest schützt der Defender genauso gut wie Avira Free,Eset ect.,wenn nicht noch besser.Also es muß nicht immer alles schlecht sein was nichts kostet.In diesem Sinne 😉 bleibt sauber.

    Mein Fazit : Ich bleibe jetzt beim Defender,denn mein Geldbeutel wird auch noch geschont.

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  2. rasi

    mac joe hat anscheinend einen MAC. Wenn nicht, Lass mal einen Scanner laufen (auch den defender) und dann weißt Du ob was drauf ist.
    Die Kauf-Scanner zeigen alles an, vielleicht auch selbst mitgebrachtes ?! – ein Schelm der arges dabei denkt – Zudem müssen sie Lizenzen bei MS erwerben, was den Preis mit bestimmt.
    Bisher bin ich auch der Meinung, der Hersteller eines Betriebssystemes weiss, wo er hin greifen muss , damit das System nicht langsamer trotzdem aber sicher ist.

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  3. Arnold Walther

    Ich nutze den Windows Defender seit Jahren, nutzte aber zwischenzeitlich vorübergehend eine andere Virosoftware. Grund dazu waren die vielen unterschiedlichen Meinungen über die Wirksamkeit des Defenders. Grundsätzlich soll man sich nicht verrückt machen lassen durch oft vorgefasste Meinungen – auch riecht man dabei auch bestimmte gezielten Interessen.
    Ich fuhr seither mit Windows Defender gut und bleibe fest dabei, auch wenn ich gerne die Eine oder Andere technische Veränderung hätte.
    Mein Fazit: Nicht alles was Geld kostet muss auch gut sein – sparen mit Windows Defender !!!

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  4. Dexter

    Ich benutze den Defender seit es ihn gibt und hatte noch nie Probleme.
    Man kann mit jeder Antivirensoftware Probleme bekommen, es kommt wie hier schon mehrfach von anderen beschrieben wirklich auch zum großteil darauf an WAS ich WO mit dem PC im Internet etc. mache.
    Das ist auch ein bischen individuell zu gestalten. Jeder ist selber dafür verantwortlich welche Daten er über sich heraus gibt.
    Wer sich mit einem externen AV-Prog. wohler fühlt, ja der soll es doch benutzen, so wie ich es nicht benutze. Jedem das seine.
    Nicht anderen seine Meinung aufzwingen und als besser deklarieren.

    In diesem Sinne, bleibt geschmeidig! 🙂

    Dex.

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  5. ulliso

    Mir wird schlecht, wenn ich manche Kommentare sehe. Es kommt darauf an, was man mit dem PC macht, z.B. homebanking oder nicht. Der Windows Defender ist meiner Meinung nicht ganz ausreichend. Man sollte sich ein Kaufprogramm zulegen. Die sind besser als die kostenlosen.

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  6. Anonymous

    Suche mal nach Gratissoftware, Freeware, Scanners jeder Art, Tuningsoftware, Treiberupdatesoftware, Arschseiten usw.
    Garantiere danach einiges an Müll auf der Kiste.

    Das einzige was ich auf der Platte belasse ist CC Cleaner. Der kommt aber auch nur äusserst selten zum Einsatz.

    Fazit: Finger weg von all dem Zeugs.

    Microsoft weiss was zu machen ist. All die Trittbrettfahrer kippt sie allesamt von der Festplatte!

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  7. mc joe

    Ich men, des muss jeder für sich selbst wiss. Ich hob noch nie en gebraucht. Halt allgemein nix von Viren uns som zeugs.

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