20.01.2015 - 15:38 Uhr
Kann man Kaffeesatz als Dünger im Garten benutzen, um damit den Rasen oder den Rosen etwas gut tun zu können? Diese Frage hat sich der eine oder andere vielleicht schon einmal gestellt, der im Internet davon gelesen hat, das man den alten Kaffeesatz auch gut als kostenlosen und vor allem ökologischen Dünger benutzen kann. So langsam aber sicher steigen auch in Deutschland die Temperaturen wieder an und viele Garten-Fans bereiten sich jetzt schon einmal auf die anstehende Frühjahrs- und Sommerzeit vor und dementsprechend gibt es meistens auch einiges im Garten zu tun. Um den Pflanzen dabei etwas Gutes zu tun, wird häufig Dünger eingesetzt. Doch nicht immer muss der Dünger gleich aus dem Markt kommen und auch Chemie bestehen, denn es gibt hier eine gute Alternative und das ist der Kaffeesatz. Die Kaffeebohnen machen nicht nur den Menschen wieder munter, sondern auch der scheinbare Abfall kann den Pflanzen einen Wachstumsschub geben. In vielen Deutschen Haushalten wird der Kaffeesatz mit Sicherheit täglich oder wöchentlich anfallen und dieser muss nicht zwangsläufig im Müll entsorgt werden, sondern kann auch als Dünger für Freiland- oder Topfpflanzen verwenden werden.
Wie oben schon geschrieben ist der Kaffeesatz voller vieler Nährstoffe, die auch den Pflanzen etwas Gutes tun. Zeitlich handelt es sich hierbei um einen umweltverträgliches Düngemittel, vollkommen ohne Chemie oder sonstige Mittel, die nicht unbedingt die Natur fördern. Enthalten sind unter anderem folgenden wichtige Nährstoffe.
Neben den Nährstoffen bietet der Kaffeesatz als Dünger noch weitere Vorteile. So hat dieser durch die leichte Säuerlichkeit einen positiven Effektiv auf den pH-Wert von moorhaltiger Erde und hält gleichzeitig auch einige Schädlinge von den Pflanzen ab.
Inhaltsverzeichnis
Häufig werden wir gefragt, für welche Pflanzen man den Kaffeesatz als natürlichen Dünger verwenden kann. Es mag sicherlich viele Anwendungsmöglichkeiten geben, von einer einfachen Topfpflanze im Haus über Rosen im Garten bis hin zu größeren Pflanzen wie Geranien oder Rhododedron ist so ziemlich alles dabei. Einige Gärtner im Internet schwören sogar darauf, den Rasen mit Kaffeesatz zu düngen.
Auch wir wollten es kaum glauben, welche gute Wirkung einfacher Kaffeesatz hat und haben deshalb etwas im Garten rum experimentiert und statt herkömmlichen Dünger einfach mal ein wenig Kaffeesatz auf die Pflanze gegeben. Die Ergebnisse waren durchweg gut, sodass wir diese natürliche Düngemittel nur weiterempfehlen können, wenn man entweder den Topfpflanzen oder aber auch den Rosen oder Rasen etwas Gutes tun möchte.
Bevor Sie den Kaffeesatz als Dünger beispielsweise für eine Topfpflanze verwenden, sollten Sie diesen natürlich akühlen lassen und nicht gerade erst aus dem kochenden Wasser direkt auf die Pflanze geben. Nachdem der Kaffeesatz ausreichend abgekühlt ist, kann man diesen mit der Blumenerde vermischen. In unserem Fall haben wir den Kaffeesatz komplett auftrocknen lassen, da dieser recht schnell zu Schimmeln anfängt. Anschließend wurde dieser mit einer Hake sorgfältig in die Erde eingearbeitet. Gerade wenn man die Pflanzen in einen anderen Topf setzt, kann man dies auch gleich nutzen, um ein wenig von dem getrockneten Kaffeesatz als Dünger unterzumischen.
Wie bei jedem anderen Dünger auch, sollte man es mit der Verwendung von Kaffeesatz nicht übertreiben, denn zu viele Nährstoffe werden gar nicht mehr durch die Pflanze aufgenommen werden. Großen Schaden kann man der Pflanze damit nach unserem Kenntnisstand allerdings im Vergleich zu herkömmlichen Dünger nicht anrichten, außer das eine Verschwendung von dem Kaffeesatz ist. Bei einer herkömmlichen Topfpflanze kann man beispielsweise einmal im Winter und einmal im Frühjahr ein wenig Dünger untermischen, damit diese passend zum Ende des Frühjahrs und Sommers in voller Pracht erstrahlen kann.
Neben der Einarbeitung von dem Kaffeesatz in die Blumenerde, kann man diese auch gut mit reichlich Wasser vermischen und dann einfach beim herkömmlichen Gießen mit den oben genannten Nährstoffen versorgen. Dabei sollte man beim Gießen darauf achten, dass das Wasser direkt auf den Stamm bzw. die Wurzel aufgetragen wird und nicht über die Blätter, da man sich ansonsten die Pflanze versaut und der Kaffeesatz die Blätter vollklebt.